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24.03.2025

Mit der neuen Wohnungsbedarfsprognose schreibt sich der Koalitionsvertrag eigentlich von selbst!

Die Wohnungsbedarfsprognose aus dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) könnte gar nicht klarer ausfallen: „Auch in den kommenden Jahren bleibt der Bedarf an Wohnraum in Deutschland hoch. Er liegt bis 2030 bei jährlich rund 320.000 neuen Wohnungen.“

Roland Meißner, Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.

Die Bonner Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Haushalte in Deutschland bis 2030 um 1,3 Prozent auf dann 42,6 Millionen anwachsen wird. Sie sehen den höchsten Bedarf an neuen Wohnungen in den nachfragestarken kreisfreien Großstädten und den angrenzenden Landkreisen im Umland. Allein in den sieben größten deutschen Städten (Berlin, München, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln und Düsseldorf) müssen jedes Jahr 60.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden.

Die BBSR-Wohnungsbedarfsprognose 2025 im Detail 

Da neue Wohnungen vor allem in den wachstumsstarken Großstädten und deren Umland benötigt werden, steht der Geschosswohnungsbau im Fokus. Nur so kann ausreichend bezahlbarer Wohnraum sozial- und umweltverträglich geschaffen werden.

Aus Sicht der Kalksandsteinindustrie kommt es bei den Koalitionsverhandlungen zur Wohnungsbaupolitik jetzt auf zwei zentrale Punkte an. CDU/CSU und SPD müssen dem Wohnungsbau die Priorität einräumen, die er verdient. Für eine Wiederbelebung der Bautätigkeit sind Planbarkeit und verlässliche Förderprogramme unabdingbar. Ein guter Schritt wäre es, Teile des neuen Sondervermögens Infrastruktur in bezahlbares Wohnen zu investieren. Denn Wohnen ist Infrastruktur.